Katharina Sallenbach
Plastikerin und Bildhauerin
geboren in Zürich 22. Februar 1920
1938 Matura
1938/39 Académie Ranson, Paris (Malerei-Studium bei Roger Bissière und
Charles Malfry)
Übergang zur Bildhauerein
1939/42 Atelier Alfons Maag, Zürich
1943 Heirat mit dem Musiker Rudolf Baumgartner
1945 Atelier Germaine Richier, Zürich, Arbeit nach dem Modell)
1949 Paris
1950 Grosse Ausstellung mit Helen Dahm in der Galerie Chicchio
Haller
Ankauf der Gipsbüste "Sonja" durch die Stadt Zürich
zu Beginn der 50er Jahre hatte Katharina Sallenbach Kontakt zu den Zürcher
KONKRETEN
erste ungegenständliche Arbeiten
1958 Relief und Skulptur für die SAFFA
(Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit) in Zürich
1959 Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule Zürich
Seit 1959 Atelier in Gockhausen (bei
Zürich)
1961 Wahl in die Ausstellungskommission des
Kunsthauses Zürich
1964 Skulptur "Kontrapunkt" für die EXPO in Lausanne
Seit 1969 Arbeitsaufenthalte in der Toscana
1958-1977 ausschliesslich abstrakte
Arbeiten in Bronze und Stein
1972 Wahl in die Kantonale
Kunstförderungskommission
Seit 1990 Konstruktionen in Metall
Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und
Ausland
Einzelausstellungen:
1973 Kunstmuseum Luzern
1986 Kunsthaus Glarus
1979, 1984, 1991, 1992, 1996, 1998, 2000, 2003 im Kunstsalon Wolfsberg
etc.
Zahlreiche Publikationen
Ausführung zahlreicher Grossplastiken und
Brunnen im öffentlichen und privaten Raum
Zum Werk von Katharina
Sallenbach
Katharina Sallenbach geht um 1940 von einem
figürlichen Stil aus - aus der frühen Zeit sind nur vereinzelt Arbeiten
erhalten. Seit 1950 beschäftigt sie sich mit der Abstraktion und der
internationalen Avantgarde der Zwischenkriegszeit, z.B. Constantin
Brancusi.
Ab Mitte der 50er Jahre entwickelt sie eine eigenständige Formensprache
von annähernd geometrischen Formen mit weich geschwungenen Umrissen.
Sie bekommt zahlreiche Aufträge für Arbeiten im öffentlichen Raum, z.B.
1963 in Männedorf, 1965-66 in Zürich. Ende der 70er Jahre folgen
Plastiken mit beweglichen Elementen, die in den 80er Jahren weiter
entwickelt werden zu offenen Körpern, die durch Berührung oder Bewegung
der Teile Klangobjekte werden. Den abstrakten Plastiken setzt
Katharina Sallenbach 1977-1990 figürliche, farbige Terrakotta-Arbeiten
gegenüber. Seit 1990 entstehen Flecht-Skulpturen, Objekte aus
geflochtenen Metallstäben.
Die Zeichnungen und Druckgrafik der
Künstlerin steht in direkter Beziehung zum bildhauerischen Werk, ist aber
immer eigenständig.
Katharina Sallenbach reist fünf Mal nach
Japan und setzt sich mit der Philosophie des ZEN auseinander
> mehr erfahren Sie auch unter
SIKART.CH
dem Online-Lexikon des Schweizerischen
Instituts für Kunstwissenschaft
(Lexikon-Artikel als pdf)
Literatur:
Willy Rotzler: Katharina Sallenbach O.J.
Katharina Sallenbach. Flecht-Skulpturen und Zeichnungen. Text von Angelika
Affentranger-Kirchrath, Gespräch zwischen Rudolf Baumgartner und Katharina
Sallenbach, Zürich Klusverlag 1996
Katharina Sallenbach. Terrakotta. Werkverzeichnis 1977-1990. Zürich,
Kunstsalon Wolfsberg 1992 - Texte: Iso Camartin, Katharina Sallenbach,
Zürich 1992
Katharina Sallenbach, Kunstmuseum Luzern, 1973 (texte: Felix Andreas
baumann
Exhibition of Katharina Sallenbach, Tokyo Contemporary Sculpture Center
1971
etc.
Lexika: Künstler Lexikon der Schweiz,
Vollmer, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft etc.

Katharina Sallenbach
Neue Zeichnungen und ausgewählte Skulpturen
mit Besuchen im Atelier der Künstlerin, in Gockhausen
28. Mai bis 9. Juli 2006
Vernissage am Sonntag, 28. Mai 11-13 Uhr in der Galerie,
Atelier-Besuch 13-15 Uhr
ART FORUM
UTE BARTH
Galerie für Moderne &
Zeitgenössische Kunst
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